Unfallversicherung

Die Unfallversicherung soll in erster Linie eine einmalige Kapitalleistung auszahlen, wenn man nach einem Unfall eine dauernde körperliche Beeinträchtigung zurückbehält (Invalidität).
Mit dem Geld können Investitionen getätigt werden, die ansonsten nur schwer oder nicht möglich wären, z. B.: Anschaffung eines geeigneten PKW, Umzug, Umbau der Wohnung/des Hauses, Finanzierung von Erholungskuren (die keine Krankenkasse zahlt, die aber für das Wohlbefinden und die Regeneration wichtig wären)...
Eine Unfallversicherung ist vor allem für Kinder wichtig, da diese in der Regel keine anderweitige Absicherung haben. Hier ist neben der Finanzierung von einmaligen Anschaffungen zur Linderung der Unfallfolgen auch der langfristige Versorgungseffekt zu berücksichtigen.

Fairsicherungstips

  • Die Angebote der Unfallversicherungen sind hinsichtlich Preis und Leistung sehr unterschiedlich. Preisunterschiede von mehr als 100 % sind keine Seltenheit.
  • Koppeln Sie keine Unfallversicherung mit einem Sparprozess, auch wenn sich das auf den ersten Blick gut anhört (z. B. "Unfallversicherung zum Nulltarif").
  • Der Abschluss einer Invaliditätsleistung reicht für die meisten Menschen aus. Wenn sie zusätzlich Bedarf im Bereich Todesfallschutz oder Tagegeld sehen, müssen sie eine Versicherung abschließen, die auch dann zahlt, wenn die Folgen aufgrund einer Krankheit eintreten (Risikolebensversicherung, Krankenhaus- oder Krankentagegeldversicherung).
  • Im Unterschied zur Unfallversicherung leistet die Berufsunfähigkeitsversicherung eine monatliche Rente,

wenn man aus gesundheitlichen Gründen (Unfall oder Krankheit) den Beruf nicht mehr ausüben können. Die Unfallversicherung bietet dazu keine Alternative, weil sie bei Krankheit keine Leistung erbringt, sondern ist lediglich eine Ergänzung.

Mehr: Informationszentrum der dt. Versicherer